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Am nächsten Samstag wird der "Presse" ein wichtiger Erlagschein beiliegen: nämlich der für unsere große Weihnachtsaktion zugunsten der Straßenkinder in Rumänien.
Noch immer leben dort Kinder in Kanälen, weil sie von ihren Familien verstoßen wurden - oder die Folge von Gewalt, Armut und Alkohol nicht mehr ertragen konnten. Die dominierende Perspektive dieser Kinder: Prostitution und Kriminalität.
Dennoch gibt es gleich mehrere gute Nachrichten...
von Andreas Unterberger
Erstens: Die Zahl der Kinder ist inzwischen erkennbar kleiner geworden.
Zweitens: Noch nie sind so viele Kinder durch die österreichische Initiative CONCORDIA (unter Leitung des österreichischen Jesuiten Georg Sporschill) von der Strasse in ein neues Zuhause gebracht worden wie im ablaufenden Jahr.
Drittens: dazu haben die "Presse"-Leser einen ganz wichtigen Beitrag geleistet, im vergangenen Jahr waren das genau 300.520 Euro, also mehr als vier Millionen Schilling.
Damit ist die "Presse"-Weihnachtsaktion zur größten unter allen österreichischen Zeitungen geworden. Was erneut die enge Bindung der "Presse"-Leser an ihre Zeitung beweist. Der Erfolg hängt damit zusammen, dass (zum Unterschied von anderen Aktionen) die Spenden zu 100 Prozent an die Straßenkinder weitergehen, und wir uns gleichzeitig regelmäßig (auf eigene Kosten) überzeugen, dass kein Euro falsch verwendet wird, dass die Sporschill-Aktion unter allen von uns geprüften Hilfsaktionen die effizienteste ist.
Wohl aus diesem Grund schließen sich uns heuer erstmals auch Partner an: Die Firma Palmers stellt in all ihren Filialen Spendenwürfel auf und ruft in ihrem Kundenmagazin zur Unterstützung der Aktion auf. Auch der Wiener Klassiksender Radio Stephansdom stellt sich heuer mit einer ganzen Reihe von Aktionen in den Dienst der "Presse"-Aktion. Susanne Riess-Passer hat - inspiriert durch die "Presse" - eine eigene Sporschill-Hilfe aufgezogen.
Obwohl die Hilfe erste Früchte trägt, ist klar: Wir haben dauerhaft Verantwortung für Hunderte Kinder in Sporschills Kinder-Häusern, der Kinder-Farm, in der "Stadt der Kinder" übernommen. Für die müssen wir nun einige Jahre sorgen, bis sie in eine bessere Zukunft treten können.
Die Kontonummer für alle Leser, die nicht auf einen Erlagschein warten wollen:
P.S.K. 900 164 20 (BLZ 60.000)
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