Unser Bericht zur Familienwallfahrt am 16.05.2009
Herr Marhofer organisierte die Wallfahrt in Wr. Neustadt und holte uns von Wien ab.
Im Garten der Kapuzinerkirche in Wr. Neustadt teilten wir an die ankommenden Familien bunte Gasluftballone aus.
Von der Kapuzinerkirche ging der Marsch Richtung Innenstadt zum Dom. Es war eine gut besuchte Prozession mit Gesang und Gebeten.
Vor allem waren philippinische Gemeinschaften mit kinderreichen Familien mit dabei. Beim Dom angekommen, ließen die Familien ihre Luftballons in die Luft steigen, was ein buntes Bild ergab.
Im Dom (der Wr. Neustädter Kirche) hielt Weihbischof Scharl die Heilige Messe.
Nach der Heiligen Messe ging es dann weiter über den Hauptplatz zum Neukloster, wo wir dann alle ausreichend gestärkt wurden.
Wir haben hier beim Ausschank mitgeholfen.
Wir hatten sehr schönes Wetter und es war uns eine Freude dabei gewesen zu sein.
Gerhard und Marianne
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Liebe Freunde,
Diesen Mittwoch hatten wir unser erstes Gruppentreffen im Rahmen von concordia72. Wir haben uns das Ziel gesetzt, das Leben von Senioren durch einen Besuchs- und Begleitdienst zu verschönern und zu bereichern.
Obwohl das eine fordernde, aber auch eine sehr schöne Erfahrung ist, durften wir am Mittwoch schon einige Jugendliche und Junggebliebene der Gruppe begrüßen und freuten uns über jeden Einzelnen, der das Engagement hatte zu kommen.
Am Anfang machten wir eine kleine Vorstellungsrunde, wo jeder von sich und seinen Erfahrungen, Wünschen und Träume erzählen konnte.
Begeistert von all den verschiedenen Motivationen, die vorgebracht wurden, präsentierten Andreas und ich unser Projekt im Detail. Wir gaben ein paar Tipps, die wir für wichtig erachten und stellten Einzelpersonen vor, welche gerne eure Hilfe in Anspruch nehmen möchten.
Folgende positive Erfahrungsberichte der ersten Aufeinandertreffen von Jung und Alt dürfen wir euch zeigen:
Im Pensionistenwohnheim:
Gestern haben wir einen Pensionisten kennengelernt. Er ist 93 Jahre alt und musste gerade umziehen. Bei dem Umzug sind einige seiner Sachen durcheinander geraten. Da der Mann leider nicht mehr gut sieht, und auch etwas gebrechlich ist, braucht er Hilfe beim Sortieren seiner Dokumente, beim Aufhängen von Bildern und generell beim Einrichten seiner Wohnung.
Peter hat uns mit diesem Herrn bekannt gemacht und uns nach einer kurzen Vorstellung mit ihm alleine gelassen. Wir haben mit unserem Senior besprochen, wobei er Hilfe gebrauchen könnte, und schon einmal begonnen, seine Dokumente von denen seiner Frau auseinander zu sortieren. Glücklicherweise haben wir auch seinen Meldezettel wiedergefunden, der ihm verloren gegangen war, und uns nebenbei einen Überblick verschafft, was alles zu tun sein wird. Leider hatten wir diesmal noch nicht besonders lange Zeit, aber wir haben schon ausgemacht, wann wir das nächste Mal vorbei kommen werden.
Ich hatte den Eindruck, dieser Herr hat sich sehr gefreut, junge Leute um sich zu haben. Wie er sich selbst beklagt, trifft er nur sehr wenige Menschen, was wirklich schade ist. Er hat uns von seiner Tochter erzählt, die in Amerika wohnt, und mit der er leider nur telefonieren kann. Dann hat er uns auch gleich seine Telefonnummer gegeben. Er ist wirklich ein entzückender Mann, der auch bestimmt viele spannende Geschichten zu erzählen hat. Wir freuen uns schon sehr darauf, ihn wiederzusehen.
Magdalena und Aglae
Ein Besuch im Römischen Museum:
Freitag Abend war ich mit einem älteren Herrn aus Korneuburg bei einem Vortrag über Römische und Germanische Kultur in Tulln. Er ist körperlich etwas eingeschränkt, konnte jedoch selbst mit dem Auto fahren. Er dürfte relativ einsam sein, freute sich also sichtlich, dass ihm jemand Gesellschaft leistete. Wir unterhielten uns über dies und jenes, die Zeit verging wie im Flug. Der Vortrag fand im Römischen Museum in Tulln statt, kulturelle Fortbildung auch für mich also.
Beim anschließenden Buffet langte er kräftig zu, Appetit – ein Zeichen für gutes Befinden? Vollgepumpt mit Fachwissen über frühere Römisch-Germanische Beziehungen, sowie mit den verzehrten belegten Broten traten wir nach etwa 1,5 Stunden die Rückfahrt an. Gerne wäre er heute, Samstag, mit mir zu einer Modellbahnmesse gefahren, leider hatte ich keine Zeit. Wir werden wohl ein ander mal wieder etwas gemeinsam unternehmen. Auch mich würde dies sehr freuen. Zur Verabschiedung meinte er wörtlich: „Endlich mal wieder unter Leuten und nicht nur immer vor dem Fernseher sitzen“.
Andreas
Die nächsten Stellen werden wir gerne im Einzelnen über E-Mail vermitteln und möchten Jeden mit Interesse bitten, mit uns in Kontakt zu treten. Wir werden versuchen, einen Menschen zu finden, für den man sich engagieren kann.
Wir sind davon überzeugt, dass dieses Projekt eine fantastische Gelegenheit ist, sein Leben und das Leben eines Mitmenschen zu bereichern und neuen Schwung und viel Freude hinein zu bringen.
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