WIEN (kron). "Wir haben uns entschlossen, ,Die Presse Weihnachtsaktion' zu unterstützen, weil wir sicher sind, daß die Spenden bei Pater Georg Sporschill in die richtigen Hände kommen." Der Geschäftsführer von "Radio Stephansdom", Anton F. Gatnar, ist überzeugt, daß durch die finanzielle Unterstützung des österreichischen Jesuiten Sporschill und seines Sozialvereins CONCORDIA rumänischen Straßenkindern wirksam geholfen wird.
Aus diesem Grund hat sich "Radio Stephansdom" heuer erstmals der "Presse"-Aktion angeschlossen. "Wir erreichen mit unseren Hilfsaufrufen täglich mehr als 50.000 Hörer im Großraum Wien", sagt Gatnar. Am 16. Dezember 2002 wird sein Sender um 19 Uhr in "Thema des Tages" noch einmal ausführlich über die Straßenkinder in Rumänien und die Arbeit von Pater Sporschill berichten.
"Die Presse Weihnachtsaktion" zugunsten des CONCORDIA-Hilfswerks hat in diesem Jahr aber noch einen erfreulichen Zuwachs bekommen: Die Firma "Palmers" berichtete bereits in ihrem Magazin, das an etwa 165.000 Kunden in Österreich und Deutschland versendet wird, über CONCORDIA, und rief zur Hilfe auf. Für 300 Kinder gab es bereits Wäsche-Spenden. Zusätzlich werden derzeit österreichweit in allen 120 "Palmers"-Filialen Spenden-Boxen aufgestellt. Der Erlös geht über das "Presse"-Weihnachtsaktions-Konto an Pater Sporschill.
"Wir unterstützen ,Die Presse Weihnachtsaktion', weil die Straßenkinder in Rumänien zu den Ärmsten der Armen gehören", sagt "Palmers"-Pressesprecherin Anna Straberger. Und weil sich Pater Sporschill nicht nur materiell, sondern auch menschlich um sie kümmere: "Er gibt ihnen eine Familie", meint Straberger.
Leser nehmen regen Anteil
Weil die Straßenkinder in Rumänien tatsächlich zu den Ärmsten der Armen gehören, bittet "Die Presse" zusammen mit den Partnern "Radio Stephansdom" und "Palmers" auch heuer wieder um Geldspenden. Unsere Leser haben bisher stets regen Anteil am Schicksal der Schützlinge von Pater Sporschill genommen. Seit Weihnachten 1999 wurden mehr als 660.000 Euro (mehr als neun Millionen Schilling) aufgebracht. Heuer lagen der "Presse" am Samstag, 7. Dezember 2002, Zahlscheine bei. Im Rahmen der rumänischen Straßenkinder sagen wir jetzt schon: Danke für Ihre Hilfe!
12. Dezember 2002 |