Der einst zur Sowjetunion gehörende Staat zwischen Rumänien und der Ukraine gilt - mit durchschnittlich 15 Euro Monatseinkommen - als eines der ärmsten Länder Europas. Mindestens 50.000 Kinder müssen alleine zurechtkommen, weil ihre Eltern keine Arbeit finden und das tägliche Brot im Ausland suchen.
Die Kinder der Republik Moldau sollen nun dank Sporschills Kinderhilfsverein CONCORDIA eine bessere Zukunft finden. Der Pater will - nach dem Muster seiner zahlreichen Hilfsprojekte für Straßenkinder in Rumänien - in der Republik Moldau eine Stadt der Kinder aufbauen, die als Beispiel dienen soll. Kinderhäuser für kleine Gemeinschaften, Lehrwerkstätten, ein Spielplatz und Sporteinrichtungen werden entstehen. Die Schule des angrenzenden Dorfes muss für den Ansturm erweitert werden.
Der Vertrag mit der Regierung der Republik Moldau ist bereits unterschrieben: diese hat ein Grundstück am früher heiß umkämpften Fluss zur Verfügung gestellt. Die Baufirma STRABAG besorgt unter schwierigen Bedingungen den Bau der Kinderhäuser. Das Modell für ein Kinderhaus in der Hauptstadt Chisinau hat schon seine Tore geöffnet. Zwei Jesuiten und junge Helfer aus Österreich sind bereits voller Engagement vor Ort im Einsatz und nehmen bedürftige Kinder auf.
Finanzielle Hilfe für das Projekt wird noch benötigt.
- Der Kurier, Juni 2004
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