© Concordia
 

CONCORDIA AKTIV > Berichte über Concordia > Archiv

pix-grau

 
DAS PROJEKT
Die Geschichte
Pater Georg Sporschill SJ
Wie hilft Concordia
Lebensbilder
pix
CONCORDIA AKTIV
Briefe an die Freunde
Was uns zusammenhält
Berichte über Concordia
Publikationen
pix
WIE KANN ICH HELFEN
Spende
Aktionen
GEBETE
KONTAKT
IMPRESSUM
pix
tell a friend:

Nadeja -»Hoffung«

Der größte Wunsch der Kinder ist, zu helfen und Geschenke zu machen. Die Jungen geben die Gaben weiter, die wir von unseren Freunden empfangen.

Liebe Freunde!
Die Republik Moldau ist ausgeschlossen. Rumänien musste die Grenzen in diesem Jahr schließen, als es in die europäische Union aufgenommen wurde. Der Austausch mit den Nachbarn war lebensnotwendig. In der Republik Moldau ist die Arbeitslosigkeit drückend. Viele Väter gingen auf Baustellen nach Russland, verzweifelte Mütter verließen ihre Familien, um anderswo Geld zu verdienen. Tausende Kinder blieben verwaist zurück. Die Not ist in diesem Jahr noch größer geworden, da es kaum geregnet hat. Leute, die früher dank ihrer kleinen Gärten überlebten, hungern jetzt. Wo ist die Hoffnung für dieses Land?
Mit Hilfe vieler Freunde haben wir die "Stadt der Kinder" gebaut, ein kleines Paradies im ärmsten Land Europas. Dreihundert Kleine und Große finden hier ein Zuhause. Darunter ist der zwölfjährige Ion. Nachdem seine Eltern an Tuberkulose gestorben sind, musste er sein Dorf verlassen. Doch er kann die vierundneunzig Jahre alte Nachbarin nicht vergessen. Jeden Samstag geht er zurück ins Dorf, um ihr Holz und Wasser zu bringen. Die alte Frau heißt Nadeja, auf deutsch Hoffnung.
Ion hat die Jugendlichen von CONCORDlA angesteckt. Alle wollen jetzt hungrigen und einsamen Menschen helfen. Wir haben Fahrräder aus Österreich bekommen, mit denen sie eine warme Suppe schnell zu den alten Leuten bringen können. Sie kämpfen um die Fahrräder. Die Hoffnung wurde bei unseren Kindern zum Wettbewerb. Nadeja - Hoffnung - ist der Name des neuen Sozialzentrums im Dorf Pirita. Hier wird die Suppe gekocht, und Familien in Not finden Hilfe.
Liebe Freunde, aus den Dörfern in der Republik Moldau kommen laute Rufe nach Nadeja. nach Hoffnung. Gemeinden bieten Häuser an, um Suppenküchen einzurichten. Bitte helft uns, die verfallenen Häuser aufzubauen!
Woche für Woche sehen wir, dass durch eure Hilfe die Hoffnung zunimmt - wie die Lichter im Advent. Könnten wir doch mit jedem Licht ein neues Haus der Hoffnung eröffnen, von dem aus Jugendliche zu alten Menschen fahren! Der größte Wunsch der Kinder ist, zu helfen und Geschenke zu machen. Die Jungen geben die Gaben weiter, die wir von unseren Freunden empfangen. So erfüllt sich unser Leitwort: "Ich mache dich zum Segen für viele". Gestärkt durch unsere Kinder erbitte ich für Euch und für eure Familien den Segen des Weihnachtsfestes. In großer Dankbarkeit. Mit Ihrer Spende holen Sie ein Straßenkind aus der Not und schaffen ihm ein neues Zuhause.

»Straßenkinder in Rumänien«
Sozialprojekte Pater Georg Sporschill SJ
Sparkasse Dornbirn Kennwort »Straßenkinder«
Spendenkonto: 36 459 - BLZ: 20602

 

 

Angela King berichtet aus der Republik Moldau
Feucht ist es in den Häusern, das wenige Essen wird dem Gast angeboten, kalt, es gibt kein Holz für den Ofen. Alte Frauen barfuß auf dem Weg zum Brunnen am Rand des Dorfes, Fließwasser gibt es nicht. Lehmhä'user, bei denen Wände umfallen, alles auf Sand gebaut, die Überschwemmung vor einem Jahr hat die Häuser unterspült. Die Hitze des Sommers hat das Land versteppt.
Die Kinder von der 1. bis zur 4. Klasse bekommen in der Schule ein einfaches Frühstück und Mittagessen. Für viele die einzige Mahlzeit am Tag. Der Schuldirektor weiß von dreißig Kindern im Dorf Valeni, dass sie nicht betreut sind, ohne Eltern. Die alte Schule könnte ein Hoffnungshaus werden.
Bitte helft uns. mit der Jugend gegen Hunger und Einsamkeit zu kämpfen!

- Mein Vorarlberg, Jänner 2008

< zurück
 
  CONCORDIA Sozialprojekte P. Georg Sporschill SJ
A-1020 Wien Hochstettergasse 6 Tel:+43/1/212 81 49 office@concordia.or.at
Concordia-Startseite